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Protokolle der Hauptversammlung
Nachfolgend finden Sie die Protokolle der Hauptversammlungen des JVSG
Protokoll der HV vom 4. März 2011
Restaurant Bahnhof in Schänis
Die diesjährige HV des Jägervereines See und Gaster fand am 4. März 2011 im Restaurant Bahnhof in Schänis statt. Nach einer Begrüssung des Präsidenten Guido Frei und der musikalischen Einführung der Bläsergruppe Speer nahmen allen den Aser ein.
Traktanden:
1. Begrüssung und Appell
2. Wahl der Stimmenzähler
3. Protokoll der HV 2010
4. Jahresberichte
Hundeobmann
Bläserobmann
Schützenmeister
Beauftragter für Aus- und Weiterbildung
Präsident
5. Jahresrechnung
6. Mutationen
7. Wahlen
8. Jahresprogramm 2010
9. Behandlung von Anträgen
1. Begrüssung und Appell
Der Präsident begrüßt die 90 anwesenden Mitglieder des JVSG zur Hauptversammlung 2011. Zudem werden die Ehrengäste Markus Brülisauer (Amt für Natur, Jagd und Fischerei) Hanspeter Egli (Präsident Jagd SG) Erwin Osterwalder (Wildhüter See & Gaster, Mitglied JVSG) Rolf Ehrbar (Regionalförster WR4, Mitglied JVSG), willkommen geheissen.
Zur Hauptversammlung haben sich folgende eingeladene Gäste entschuldigt: Regierungsrat Dr. Josef Keller, (Regierungspräsident), Benedikt Würth, (Stadtpräsident), Guido Ackermann (Amt für Natur, Jagd und Fischerei), Karl Lüönd (Chefredaktor Jagd & Natur), Pressebeauftragter der Südostschweiz.
Außerdem haben sich folgende Mitglieder entschuldigt: René Küng, Toni Oberholzer, Georg Gretz, Georg Steiner, Köbi Rutz, Anton Gubser, Bruno Jäggi, Christian Kündig, Sepp Böchlinger, Paul Büchler, Otto Hofstetter, René Marti, Bruno Glaus, Werner Bertschinger, Norbert Steiner, Erich Rüegg.
Ein spezieller Dank den Jägern des Revier Schänis für die Dekoration des Saales.
2. Wahl der Stimmenzähler
Das absolute Mehr liegt bei 46 stimmen. Stimmenzähler sind Ueli Wildhaber, Köbi Eicher und Heinrich Kuster.
3. Protokoll der Hauptversammlung 2010
Das Protokoll der Hauptversammlung 2010 wurde nicht mehr zugestellt ist aber auf dem Internet zugänglich. Selbstverständlich wurde es per Akklamation angenommen und dem Aktuar Erich Widmer, seine Arbeit verdankt.
4. Jahresberichte des Vorstandes
Die Vorstandsmitglieder verlesen ihre Jahresberichte, welche von den Mitgliedern per Akklamation genehmigt wurden.
4.1 Hundeobmann Paul Koch
Werte Gäste geschätzte Jagdkolleginnen und Kollegen, gehört doch auch bereits das Jagdjahr 2010 der Vergangenheit an, so freuen wir uns doch, denn in wenigen Wochen stehen wir am Anfang einer neuen Jagdsaison. Rückblickend auf unser Arbeitsjahr, konnten wir anlässlich einer ganztägigen Weiterbildung mit sehr hoher Beteiligung zu dem Thema:
„ Vom Welpen zum Jagdgebrauchshund „
Theorie und Praxis
viele Anregungen in den Alltag mitnehmen und diese im Training umzusetzen. Für den Demonstrationsteil konnte ich für diesen Tag meine Gemahlin Jacqueline Koch TKJ Schweisshunderichterin gewinnen, um mit Ihr zusammen diese Weiterbildungen zu bestreiten.
Für die Praxis konnten wir wiederum 5 Übungstage für die Schweissarbeit und einen Saison Eröffnungstag in den Revieren Uznach bzw. Kaltbrunn mit Basisarbeiten für die Schweissarbeit, Unterordnung, Apportieren und Schleppenarbeit anbieten. Ebenso fehlten auch die Ersatzdaten für Schweissarbeiten nicht. Diese Angebote von der Praxis wurden teilweise sehr gut besucht.
An dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen der Hundführer bei den Pächtern der Reviere Uznach, Eschenbach, Kaltbrunn, Goldingen, Gommiswald und Jona, bei denen wir zu Gast waren für die Benützung der Reviere herzlich danken. Es ist nämlich keine Selbstverständlichkeit, denn es ist für die betreffenden Gesellschaften auch immer mit Arbeit verbunden, wie z.B. das Stellen der Revierführer.
Im vergangenen Jahr wurden durch den Jägerverband des Kantons St.Gallen 2 Schweisshundeprüfungen ausgerichtet. Die erste fand im Raume Siez-Weisstannen, die Zweite organisiert durch den JVSG im Gebiet Ricken statt. Dass dies eine grosse Herausforderung war, stellten wir anhand der Startliste fest, denn es hatten sich nicht weniger als 9 Hundeführer auf die 1000 und 2 auf die 500 Meter Übernachtfährten angemeldet. Dies konnten wir nur Dank dem grossen Einsatz der Revierbetreuer der Reviere Wattwil-Schönenberg, St.Gallenkappel, Ernetschwil und Gommiswald bewältigen. Ich gebe deshalb sehr gerne auch den Dank und das grosse Lob von seitens des Kantons St.Gallen weiter an die oben Genannten und schliesse mich dankend an.
Im letzten Jahr bestanden 2 Gespanne aus unserem Verein Schweissprüfungen. Es sind dies:
Dolly Deutsch Drahthaar Führer Marco Eicher 1000m Übernacht
Jule Bayerischer Gebirgsschweisshund Führer Robert Walser 1000 m Übernacht
Nebst Suchen Heil braucht es aber auch ein intensives Training mit unseren Hunden, um die Anforderungen des kantonalen Jagdgesetzes, d.h.
„ Kontroll- bzw. Nachsuchen sind auf jedes beschossene, verletzte oder krankes Wild ein Gebot der Weidgerechtigkeit und Pflicht „
mit Erfolg erfüllen zu können.
Es ist deshalb wichtig, dass wir Hundeführer möglichst viel mit unseren Hunden arbeiten, d.h. auch nebst den angebotenen Übungen, denn nur so erhalten wir die nötige Sicherheit und Erfahrung in der Schweissarbeit und im allgemeinen Jagdgebrauch. Dass dies unsere Hundeführer mit viel Freude und auch mit Erfolg tun, zeigen z.B. zwei Resultate aus dem JVSG.
Kyrah Rauhaardackel Führer Alfred Schmucki
Teilnehmer an der Europapokal - Vielseitigkeitsprüfung der FCI in D mit einem 3.Platz
Banja Labrador Retriever Führerin Jacqueline Koch
Teilnehmerin an der RGP bzw. Vollgebrauchsprüfung in D als Suchensiegerin
Allen Hundeführer und Hundeführerinnen herzlichen Gratulation und Dank für Ihren Einsatz,
sowie Suchen Heil in der kommenden Jagdsaison.
Meldet mir bestandene Schweissprüfungen sowie den Verlust des Hundes, damit die Schweisshundeführerliste immer aktuell ist.
AUSBLICK
Es finden auch im diesem Jahr zwei Kantonale Schweissprüfungen statt, die erste am 19. Juni im Gebiet Nesslau / Stein (Toggenburg) und die zweite Prüfung findet im Raum Degersheim am 14. August statt.
Das Anmeldeformular ist auf der Homepage von Revierjagd SG vom 1. bis 30. April 2011 erhältlich (www.jagd-sg.ch).
Da bis zum heutigen Zeitpunkt, trotz aller Anstrengungen innerhalb der Sektion Toggenburg kein Schweisshundeobmann gefunden werden konnte, soll nun in einem Versuchsjahr eine Zusammenarbeit mit dem JVSG geprüft werden.
Es ist vorgesehen ab 2012 an den Schweissprüfungen die Fährten mittels Fährtenschuh zu legen, daher ist das Einarbeiten auf den Fährtenschuh bereits fester Bestandteil an den Schweissübungen 2011.
Es ist weiter zu beachten, dass ja anlässlich der Delegiertenversammlung von 17. April 2009 verschiedene Änderungen, sowohl im Regulativ für das Schweisshundewesen, wie auch im Prüfungsreglement über den Einsatz von Hunden zur Nachsuche angenommen wurden. Diese werden nun definitiv seit dem 01.01.2011 angewandt. Sie können auf der Homepage von Revierjagd SG, unter der Rubrik „ Schweisshunde „ eingesehen, sowie ausgedrückt werden (www.jagd-sg.ch).
4.2 Bläserobmann Kari Thoma
Die Jagdhornbläser Speer waren auch im Jahr 2010 wieder sehr aktiv, kamen wir doch 34-mal für Proben und Anlässe zusammen. Nebst den bekannten Auftritten innerhalb des Jägervereins an der Hauptversammlung, am Einschiessen im Cholloch und an der Kantonalen Hundeprüfung bin ich der Meinung dass wir wiederum gute Öffentlichkeitsarbeit geleistet haben.
Bereits anfangs Februar durften wir der Hegeschau in Unteriberg anlässlich des 100 Jahr Jubiläums des Jägervereins Einsiedeln die Hubertusmesse und viele mehr umrahmen.
Zu einem Anlass besonderer Art waren wir an zwei Samstagabenden im November in Wagen-Jona geladen. Der Jodelclub Rapperswil-Jona führte seine Unterhaltungsabende durch unter dem Motto "Waidmannsheil". Wir durften vor begeistertem Publikum spielen. Auch im laufenden Jahr sind wir natürlich auch wieder zu sehen und vor allem zu hören. Unsere Auftritte finden sie im "Grünen Büchlein" und im Internet. Ein Anlass möchte aber speziell erwähnen und Euch empfehlen. Es ist dies die Hubertusmesse am 6. November auf Maria Bildstein in Benken.
Ein besonderer Dank ging an unseren Bläserleiter Beny Paganin für die Leitung der letzten 6 Jahre.
4.3 Schützenmeister Silvio Luck
Auch im letzten Jahr konnten alle Schiessanlässe, Dank guter Organisation, Waffenhandhabung und Disziplin, aller Schützen, unfallfrei durchgeführt werden. Von den 9 Jungjägern des Jägervereins See und Gaster, haben 6 angehende Jäger auch die Theorieprüfung bestanden. Bei den Schiessprüfungen, im Frühling haben 7 Jungjäger bestanden, und 4 müssen nochmals antreten zum Schiessen antreten.
Die beiden Übungsschiessen fanden wie jedes Jahr, im Cholloch statt und wurden durch die Jagdgesellschaft St. Gallenkappel organisiert, Herzlichen Dank für die super Mithilfe und Organisation, bei den beiden Anlässen in Walde. Am Kugelwaffeneinschiessen nahmen 97 Schützinnen und Schützen teil. Davon waren 88 Mitglieder und 9 Nichtmitglieder des Jägervereins. Beim Schrotwaffeneinschiessen nahmen 46 Mitglieder teil. An dieser Stelle ein Dank an alle Helfern.
Am Jagdschiessen in Goldingen vom 3. bis am 5. Juli 2009, wurden die Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Total waren 29 Schützen aus 6 Gesellschaften vom Jägerverein See und Gaster in Goldingen.
Jagdmeister wurde:
Eicher Köbi (Eschenbach) vor Berschinger Werner (Goldingen) und Kaufmann Benedikt (Gommiswald) Den Jagdstich gewann Goldingen vor Eschenbach und Jona. Besten Dank an alle diejenigen, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben, zum guten Gelingen eines Anlasses oder bei Ausbildung der Jungjäger.
Und nun zum Schluss wünsche ich allen weiterhin Weidmannsheil und viele schöne Stunden auf der Jagd.
4.4 Präsident Guido Frei
In seinem engagiert vorgetragenen Jahresbericht gibt der Präsident, Guido Frei, einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Die Bartgeieraussetzung im Calfeisental und auch die durchgeführte Beef waren ein voller Erfolg.
Der Bericht über die Teilrevision des Jagdgesetztes ist eher gering, wegen der Erkrankung des Amtschefs sind diese Arbeiten ins Stocken geraten. Über den aktuellsten Stand des Projektes werden wir aber sicher noch von Hanspeter Egli und Markus Brülisauer hören.
Die traditionellen Jagdschiessen welche im Herbst eher defizitär waren, werden dank den Kappelern weiter durchgeführt, Herzlichen Dank!
Durch das liberale Jagdgesetz im Kanton St. Gallen sind die Obmänner unabdingbar angehalten nicht nur zu prüfen, ob der Jagdpass gelöst wurde, sondern auch ob die Jagdwaffe eingeschossen wurde. Die Standblattkontrolle wäre ebenfalls sehr sinnvoll.
Ebenfalls Herzlichen Dank und Gratulation an Silvio Luck der sich mit viel Herzblut bei der Organisation der Schiessanlässe aber auch bei der Jungjägerausbildung engagiert und in die Jägerprüfungskommission gewählt wurde.
Die vakante Stelle für das Amt des Präsidenten Revierjagd St. Gallen, Nachfolge von H.P Egli der bekanntlich zum Präsidenten von Jagd Schweiz gewählt wurde konnte noch nicht besetzt werden.
Aus den zahlreichen Bewerbern für die Richterkandidatur wurde die Zweiernomination mit den Kandidaten Rony Kolb, Widnau und Daniel Perret, Sargans der Rechtspflegekommission eingereicht.
Die Zusammenarbeit mit unserem Regionalförster, Rolf Ehrbar ist weiterhin ausgezeichnet. Eine Weiterbildungsveranstaltung wird im Juni stattfinden. Dies ist aber keine Selbstverständlichkeit Grund dafür ist die unterschiedliche Beurteilung der Waldschadensituation. Die Ursache wird meistens beim Wild gesucht, die Freizeitgesellschaft (Joggen Hundehalter Schneeschuhläufer Gleitschirmflieger) wird nicht oder ungenügend berücksichtigt.
Vor 100 Jahren wurde erfolgreich Steinwild ausgesetzt, daher findet am 8. Mai 2011im Weisstannental eine Feier statt.
Geplant ist dieses Jahr für die JVSG ein eigener Internetauftritt, damit die Vereinsmitglieder schneller und besser informiert werden können.
5. Jahresrechnung und Revisorenbericht
Der Kassier Marco Beretta präsentiert die finanzielle Situation des Vereins. Den Einnahmen von CHF 12’155.28 stehen Ausgaben von CHF 11’444.20 gegenüber. Das Vermögen per 01.01.2010 betrug CHF 10’570.70, dasjenige vom 31.12.2009 betrug CHF 9’859.62. Damit ergibt sich für das Vereinsjahr 2010 ein Gewinn von CHF 711.08.
Der Jahresbeitrag wird auf dem bisherigen Stand (CHF 60.-) belassen. Der Kassier bittet darum, dass der Jahresbeitrag der Einfachheit halber möglichst bar an diesem Abend oder per Einzahlungsschein bis zum 1. Mai 2011 beglichen wird.
Die Revisoren Hanspeter Roffler (Uznach) und Franz Thoma (Amden) verlesen ihren Revisorenbericht und empfehlen die Jahresrechnung zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten, was einstimmig (Genehmigung) und per Akklamation (Entlastung) geschieht.
Der Präsident verdankt die seit 1988 für den JVSG getätigte Arbeit der beiden Revisoren, Herzlichen Dank!
6. Mutationen
Aus dem Verein ausgetreten sind 3 Mitglieder, dafür durften die Mitglieder an der HV wiederum 5 Neumitglieder einstimmig willkommen heissen.
7. Wahlen
Es stellen sich Cornelia Schmid und Dr. Romano Pool zur Wahl.
Als neues Vorstandmitglied – Aktuarin wird Cornelia Schmid (Bilten) einstimmig gewählt.
Als neues Vorstandsmitglied - Aus- & Weiterbildung wird Dr. Romano Pool (Uznach) einstimmig gewählt.
8. Jahresprogramm 2010
Präsident Guido Frei orientiert die Mitglieder wiederum über das aktuelle Jahresprogramm, welches im grünen Büchlein und im Internet aufgeführt wird. Das grüne Büchlein wurde allen zugestellt.
Anträge
Es sind keine Einträge eingegangen.
9. Varia
Markus Brülisauer überbringt die besten Grüsse von Joe Keller und Guido Ackermann. Guido Ackermann wird per Juni 2011 wieder die Amtsleitung übernehmen. Die detaillierte Jagdstatistik liegt erst ab dem 18. März an der Trophäenschau in Walenstadt vor. Es kann aber gesagt werden, dass See und Gaster den Abschussplan erfüllt hat.
- Der Entwurf der Teilrevision des Jagdgesetzes liegt vor, wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
- Die Population von Schwarzwild hat in gewissen Revieren extrem zugenommen und wird uns die nächsten Jahre beschäftigen. Der Konflikt zwischen Bauern und Jägern hat sich dadurch ebenfalls erhöht.
- Die Zusammenarbeit mit den JägerInnen zum Thema Luchs entwickelt sich erfreulich. Bekannt ist eine Luchsin mit zwei Jungtieren.
- Die Ausführungen von Markus Brülisauer werden vom Präsidenten verdankt.
- Der Anwesende Hanspeter Egli sagt nach 10Jahre Präsident der Revierjagd St. Gallen „adieu“ und widmet sich seiner neuen Herausforderung.
- Gemäss seinen Ausführungen ist die Inkraftsetzung der Teilrevision des Jagdgesetzes erst bei den Neuverpachtungen vorgesehen.
- zu bedenken geben die Wildschäden die durch die steigende Population des Schwarzwildes auftreten werden
- In der Region Fürstenberg, Toggenburg werden Gespräche zwischen Jagd und Forst angestrebt.
Hanspeter Egli bedankt sich bei allen Anwesenden ganz speziell beim Präsidenten.
Die Allgemeine Umfrage wird weiter nicht genutzt, so dass die Hauptversammlung um 21:30 offiziell geschlossen wird.
Bilten, 10. März 2011, Conny Schmid Aktuarin
Protokoll der HV vom 5. März 2010
Restaurant Seehof Schmerikon
Die Hauptversammlung 2010 des Jägervereins See & Gaster fand am Freitag 5. März ab 19:00 bis 22:00 im Restaurant Seehof in Schmerikon statt. Nach der Begrüssung wurde zuerst getafelt und die Bläsergruppe Speer sorgte wie üblich für die musikalische Ambiance. Die übrigen Traktanden fanden nach dem Aser statt.
1 Begrüssung und Appell
2 Wahl der Stimmenzähler
3 Protokoll der Hauptversammlung 2009
4 Jahresberichte des Vorstandes
4.1 Präsident Guido Frei
4.2 Hundeobmann Paul Koch
4.3 Bläserobmann Kari Thoma
4.4 Schützenmeister Silvio Luck
4.5 Aus- & Weiterbildung Mauro Ponti
5 Jahresrechnung, Revisorenbericht und Entlastung des Vorstandes
6 Mutationen
7 Wahlen
7.1 Des Vorstandes
7.2 Des Präsidenten
8 Jahresprogramm 2010
9 Anträge
10 Varia
Der Präsident begrüßt die 90 anwesenden Mitglieder des JVSG zur Hauptversammlung 2010. Zudem werden die Ehrengäste Rolf Ehrbar (Regionalförster WR4, Mitglied JVSG), Erwin Osterwalder (Wildhüter See & Gaster, Mitglied JVSG) Willi Enderli ( Vize Präsident Jagd SG) willkommen geheissen.
Zur Hauptversammlung haben sich folgende eingeladene Gäste entschuldigt: Regierungsrat Dr. Josef Keller, (Regierungspräsident), Heidi Bögli (Zürichsee Zeitung), Markus Brülisauer (Amt für Jagd und Fischerei), Felix Brunschwiler (Gemeindepräsident Schmerikon), Manuela Hug (Südostschweiz), Karl Lüönd (Chefredaktor Jagd & Natur), Josef Lehnherr (Appenzeller Jägerverein). Außerdem haben sich folgende Mitglieder entschuldigt: Norbert Artho, Werner Bertschinger, Emil Brühlmann, Steven Diethelm , Marco Eicher, Dr. Bruno Glaus, René Hert, Bernd Hofman Sepp Hofmann, Heinz Kaufmann, Jaqueline Koch, Georg Kretz, Christian Kündig, Jost Müller, Erich Rüegg, Roman Schnyder, Werner Thoma, Hansruedi Waldspurger, Fredy Zweifel, sowie die angehenden Jungjäger wegen eines Ausbildungsanlasses.
Das absolute Mehr liegt bei 46 Stimmen. Als Stimmenzähler wurden Wendelin Fäh und Wildhaber Ueli mit Akklamation gewählt.
3 Protokoll der Hauptversammlung 2009
Das Protokoll der Hauptversammlung 2009 wurde per Internet zugänglich gemacht und in kleiner Auflage an der Versammlung in gedruckter Form aufgelegt. Selbstverständlich wurde es per Akklamation angenommen und dem Aktuar Josef Nemecek, seine Arbeit verdankt.
4 Jahresberichte des Vorstands
Die Vorstandsmitglieder verlesen ihre Jahresberichte, welche von den Mitgliedern per Akklamation genehmigt wurden.
4.1 Präsident Guido Frei
Jahresbericht
In seinem engagiert vorgetragenen Jahresbericht gibt der Präsident, Guido Frei, einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Die Teilrevision des Jagdgesetztes hat an den verschiedenen Sitzungen einen zentralen Stellenwert eingenommen. Immerhin fliessen von Fr. 100.- Pachtzins Fr. 50.- als Steuern in die Staats- und Gemeindekassen und das für eine Arbeit, die ohne die Jägerschaft vom Steuerzahler bezahlt werden müsste. In anderen Kantonen wurde dieser Einsatz der Jäger für die Natur gewürdigt und der Pachtzins entsprechend gesenkt.
Obwohl die Zahl der Jungjäger wieder steigt, war es nicht möglich, einen motivierten Nachfolger für Mauro Ponti als Ressorverantworlicher Weiterbildung zu finden. Der Präsident, Guido Frei, betont, dass er nicht ruhen wird, bis ihm die Obmänner geeignete Kandidaten melden. Der Vorstand kann die von ihm erwartete Leistung nur erbringen, wenn auch alle Ressorts besetzt sind.
Jahresrechnung
Der vom Jägerverein See + Gaster für den ganzen Kanton durchgeführte Jagdleiterkurs hat leider mit einem Defizit von Fr. 3600 geschlossen. Dank dem Beitrag vom Dachverband, Revierjagd St. Gallen, an den Jagdleiterkurs konnte die Jahresrechnung fast ausgeglichen den Revisoren vorgelegt werden.
Jahresprogramm
Das grüne Büchlein konnte rechtzeitig in den Druck gegeben werden und wurde den Mitgliedern mit der Einladung zur HV zugestellt. Neben drei Jagdschiessen und drei Weiterbildungsanlässen und diversen Bläserständchen werden in diesem Jahr insgesamt sechs Schweisshundeübungen vom Jägerverein organisiert und durchgeführt. Einen besonderen Dank spricht der Präsident den Inserenten aus, die mit ihrem Beitrag das Erscheinen des Büchleins ermöglicht haben.
Der Präsident schliesst seine Ausführungen mit den Worten: „es ist wichtig, dass jeder von uns in der Ausübung seiner jagdlichen Tätigkeit daran denkt, dass wir es sind, die die Interessen des Wildes und eines wildgerechten Lebensraumes vertreten. Dafür brauchen wir keinen Tieranwalt.“
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4.2 Hundeobmann Paul Koch
Werte Gäste geschätzte Jagdkolleginnen und Kollegen, gehört doch auch bereits das Jagdjahr 2009 der Vergangenheit an, so freuen wir uns doch, denn in wenigen Wochen stehen wir am Anfang einer neuen Jagdsaison. Rückblickend auf unser Arbeitsjahr, konnten wir anlässlich einer ganztägigen Weiterbildung zu dem Thema:
„ Das Verhalten des Jägers vor und nach dem Schuss „
Zur Optimierung der Kontroll – und Nachsuche
viele Anregungen in den Alltag mitnehmen und diese im Training umzusetzen. Als Referent konnten wir für diesen Tag Franz-Josef Schawalder Tierarzt i.R. Mosnang gewinnen, der mit mir Zusammen diese Weiterbildungen bestritt.
Für die Praxis konnten wir wiederum 6 Übungstage für die Schweissarbeit und einen Saison-
eröffnungstag in den Revieren Uznach bzw. Kaltbrunn unter sehr hoher Beteiligung mit Basisarbeiten für die Schweissarbeit, Unterordnung, Apportieren und Schleppenarbeit anbieten. Ebenso fehlten auch die Ersatzdaten für Schweissarbeiten nicht.
Alle Angebote von der Praxis, sowie der Theorie wurden überdurchschnittlich gut besucht.
An dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen der Hundführer bei den Pächtern der Reviere Uznach, Eschenbach, Kaltbrunn, Goldingen, Gommiswald und Jona, bei denen wir zu Gast waren für die Benützung der Reviere herzlich danken. Es ist nämlich keine Selbstverständlichkeit, denn es ist für die betreffenden Gesellschaften auch immer mit Arbeit verbunden, wie z.B. das stellen der Revierführer.
Im vergangenen Jahr wurden durch den Jägerverband des Kantons St.Gallen 2 Schweiss-hundeprüfungen ausgerichtet. Die erste fand im Raume Buchs die zweite im Gebiet Gossau statt.
Im letzten Jahr bestanden 7 Gespanne aus unserem Verein verschiedene Schweissprüfungen.
Es sind dies:
Dolly Deutsch Drahthaar Führer Peter Eicher 500m Übernacht
Banja Labrador Retriever Führerin Jacqueline Koch 1000m Übernacht
Kyrah Rauhaardackel Führer Alfred Schmucki 500 m Übernacht
Kyrah Rauhaardackel Führer Alfred Schmucki 1000 m Übernacht
Jule Bayerischer Gebirgsschweisshund Führer Robert Walser 500 m Übernacht
Gero Deutscher Jagdterierrer Führer Hanspeter Roffler 500 m Übernacht
Tschepp Niederlaufhund Führer Robert Kälin 1000 m Übernacht
Allen Hundeführern und Hundeführerinnen herzliche Gratulation und Suchen Heil
Nebst Suchen Heil braucht es aber auch ein intensives Training mit unseren Hunden, um die Anforderungen des kantonalen Jagdgesetzes, d.h.
„ Kontroll- bzw. Nachsuchen sind auf jedes beschossene, verletzte oder krankes Wild ein Gebot der Weidgerechtigkeit und Pflicht „
mit Erfolg erfüllen zu können.
Es ist deshalb Wichtig, dass wir Hundeführer möglichst viel mit unseren Hunden arbeiten, d.h. auch nebst den angebotenen Übungen, denn nur so erhalten wir die nötige Sicherheit und Erfahrung.
Ausblick
Es finden auch im diesem Jahr zwei Kantonale Schweissprüfungen statt, die erste am 06. Juni in Raum Siez und die zweite Prüfung findet im Gebiet Ricken am 08. August statt, dass heißt der JVSG ist der Veranstalter dieser Prüfung.
Das Anmeldeformular ist auf der Homepage von Revierjagd SG vom 1. bis 30. April 2010 erhältlich (www.jagd-sg.ch).
Meldet bitte bestandene Schweissprüfungen sowie den Verlust des Hundes damit die Schweisshundführerliste immer aktuell ist.
Es ist zu beachten, dass anlässlich der Delegiertenversammlung von 17. April 2009 verschiedene Änderungen, sowohl im Regulativ für das Schweisshundewesen, wie auch im Prüfungsreglement über den Einsatz von Hunden zur Nachsuche angenommen wurden, welche ab dem 01.01.2010 gelten. Diese können auf der Homepage von Revierjagd SG, unter der Rubrik „ Schweisshunde „ eingesehen, sowie ausgedrückt werden (www.jagd-sg.ch).
4.3 Bläserobmann Kari Thoma
Die Jagdhornbläser Speer waren im Jahr 2009 wieder sehr engagiert und nicht weniger als 35-mal für Proben und Auftritte im Einsatz. Bekanntlich hatten wir im vergangen Jahr in Eschenbach wieder einen kirchlichen Anlass mit der Gestaltung einer Hubertusmesse. Eine zweite Messe in Bütschwil umrahmten wir mit einem Ständli im Anschluss an die Messe. Dann hatten wir die bekannten Ständli Im Hof/Bollingen, im Gasthof Altschwand und in Amden auf der Alp Furgglen. Einen zusätzlichen und spontanen Auftritt hatten wir am Klausmarkt in Goldingen, wo wir noch ein paar Stücklein spielten, weil wir an diesem Tag sowieso unterwegs waren.
Für all die vielen Einsätze möchte ich mich hier einmal meinen Bläserkameraden recht herzlich bedanken. Sie waren immer sehr zahlreich an die Proben erschienen und bei den Auftritten hatten wir immer eine sehr gute Besetzung. Ein grosser Dank gehört hier auch unserem
Bläserleiter Beny Paganin, der sehr viel Zeit für uns Bläser investiert.
Wie sie alle gesehen und sicher auch gehört haben, haben wir seit einem Jahr einen "Jungbläser" in unseren Reihen. Ruedi Jäger fühlt sich in unserem Grüppli sehr wohl. Er ist tatsächlich Jungbläser, den unser Durchschnittsalter beträgt gut 58 Jahre, wobei der Älteste 81 und er Jüngste 45 Jahre alt ist. Damit wir das Durchschnittsalter doch entscheidend nach unten revidieren könnten, wäre es schön, wenn sich auch jahrgangmässig einige Jungjäger für das Jagdhornblasen entschliessen könnten. Natürlich wäre da eine gewisse Vorerfahrung mit einem Blasinstrument vom Vorteil aber nicht unbedingt Bedingung. Es werden übrigens alle Jahre Kurse für Jungbläser im nahen Kanton Zürich angeboten und durchgeführt.
Auch im kommenden Jahr sind wir wieder zu sehen und vor allem zu hören. Unsere Auftritte
sind im Internet und vor allen im "Grünen Büchlein" vom Jägerverein enthalten. Wir versuchen dieses Jahr wieder einmal etwas Neues und unterstützen den Jodlerklub Rapperswil-Jona 2 x beim Jahreskonzert im November in Wagen-Jona. Zuerst, d.h. am 19. März sind wir an der Hegeschau in Walenstadt zu hören und wer einmal auch eine andere Bläsergruppe hören möchte, dem kann ich das Kant. Jagdhornbläsertreffen am Sonntag, 13. Juni, in Alt. St. Johann empfehlen.
4.4 Schützenmeister Silvio Luck
Auch im letzten Jahr konnten alle Schiessanlässe dank guter Organisation, Waffenhandhabung und Disziplin aller Schützen, unfallfrei durchgeführt werden. Von den 10 Jungjägern des Jägervereins See und Gaster, haben
alle angehende Jäger die Prüfung bestanden. Zum Training trafen wir uns
jeweils am Mittwoch auf der Jagdschiessanlage in Meilen.
Die beiden Übungsschiessen fanden wie jedes Jahr im Cholloch statt und wurden durch die Jagdgesellschaft St.Gallenkappel organisiert, Herzlichen Dank für die super Mithilfe und Organisation bei den beiden Anlässen in Walde.
Am Kugelwaffeneinschiessen nahmen 100 Schützinnen und Schützen teil.
Davon waren 75 Mitglieder und 25 Nichtmiglieder des Jägervereins.
Beim Schrotwaffeneinschiessen nahmen 52 Mitglieder und
10 Nichtmitglieder teil. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des Jägervereins bei Steiner Georg bedanken, für die neue Steuerung bei der Hasenanlage. Er hat uns innert kürzester Zeit und mit viel Herzblut eine neue Steuerung montiert, und das ganze erst noch ohne irgendetwas in Rechnung zu stellen. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank.
Am Jagdschiessen in Goldingen vom 3. bis am 5. Juli 2009, wurden die Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Total waren 26 Schützen aus 6 Gesellschaften vom Jägerverein See und Gaster in Goldingen.
Jagdmeister wurde:
Kuriger Sepp (Eschenbach) vor Haller Christoph (Jona)
und Schmucki Alfred (Eschenbach).
Den Jagdstich gewann Gomiswald vor Jona und Eschenbach.
Besten Dank an alle diejenigen die in irgendeiner Form mitgeholfen haben, zum guten Gelingen eines Anlasses oder bei Ausbildung der Jungjäger.
Und nun zum Schluss wünsche ich allen weiterhin Weidmannsheil und viele schöne Stunden auf der Jagd.
4.5 Aus- & Weiterbildung Mauro Ponti
Erinnern wir uns kurz an das Jahr 2008 zurück, so war die Sektion Hubertus mit dem Thema Wundballistik und bleifreie Munition für die Aus und Weiterbildung zuständig.
Letztes Jahr wurde die Aus – und Weiterbildung an den Jägerverein See & Gaster zugeteilt und der Anlass war für alle Jagdgesellschaften im Kanton St. Gallen ausgeschrieben.
Dieser einzige grosse Anlass für das Jahr 2009, der Jagdleiterkurs, wurde am 13. und 14. Juni in Benken durchgeführt. Es wurden maximal 60 Kursteilnehmer pro Tag zugelassen, desshalb die Verteilung auf zwei Samstage.
Als Referenten konnten bekannte Leute vom Zürcher Jagdschutzverein angeheuert werden. Professionelle Präsentation, super Referenten, tolle Organisation, ein gut gelungener „Arbeitstag“ bis zuletzt, so waren die Bemerkungen im Feedback.
Petrus muss dazumal auch Pächter im See & Gaster gewesen sein, denn das Wetter war perfekt.
Nun bedanke ich mich bei allen, die mir mitgeholfen haben diesen Anlass zu organisieren. Spezieller Dank gilt der Jagdgesellschaft Benken, für das leibliche Wohl. Auch einen speziellen Dank unseren Jagdhornbläsern für beide Ständchen.
Damit trete ich heute aus dem Vorstand zurück und danke allen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit.
5 Jahresrechnung und Revisorenbericht
Der Kassier Marco Beretta präsentiert die finanzielle Situation des Vereins. Den Einnahmen von CHF 12 139.49 stehen Ausgaben von CHF 12 581.75 gegenüber. Das Vermögen per 01.01.2009 betrug CHF 10 301.88, dasjenige vom 31.12.2009 betrug CHF 9 859.62. Damit ergibt sich für das Vereinsjahr 2009 ein Verlust von CHF 442.26.
Der Jahresbeitrag wird auf dem bisherigen Stand (CHF 60.-) belassen. Der Kassier bittet darum, dass der Jahresbeitrag der Einfachheit halber möglichst bar an diesem Abend oder per Einzahlungsschein bis zum 1. Mai 2010 beglichen wird.
Die Revisoren Hanspeter Roffler (Uznach) und Franz Thoma (Amden) verlesen ihren Revisorenbericht und empfehlen die Jahresrechnung zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten, was einstimmig (Genehmigung) und per Akklamation (Entlastung) geschieht.
Aus dem Verein ausgetreten sind Heinz Hobi (Schänis), Eugen Lang (Ziegelbrücke), Bruno Büsser (Jona) und Christian Rhulé.
Der Verein heisst die neuen Mitglieder Petrovic Marinko (Kaltbrunn, Marti René (Schmerikon), Kündig Christian (Eschenbach), Fäh Karl (Schänis), Tarifa Francisco (Uerikon),Giger Martin (Uznach),Schmid Conny (Bilten), Blum Paul (Bilten), Gubser Rolf (Amden), Jöhl Benedikt (Amden), Jöhl Fridolin (Amden), Steiner Norbert (Gommiswald) und Wälle Rolf einstimmig willkommen.
Der JVSG besteht damit aus 159 Mitgliedern, 15 Ehrenmitgliedern und 7 Vorstandsmitgliedern. Der Mitgliederbestand ist damit 181 Mitglieder.
Todesanzeigen werden zukünftig nur noch per E-Mail versendet. Die Obmänner sollen für die Weitergabe an ihre Mitglieder bemüht sein.
Mauro Ponti tritt als Vorstandsmitglied im Bereich Weiterbildung zurück und seine Leistungen werden verdankt.
Der restliche Vorstand, ( Paul Koch, Marco Beretta, Kari Thoma und Silvio Luck) exklusiv dem letzes Jahr gewählten Aktuar, wird in globo einstimmig wiedergewählt.
Auch unser Präsident Guido Frei erlebt bei seiner Wiederwahl diese Einstimmigkeit
Als Delegierte in Revierjagd St. Gallen stellen sich Karl Thoma (Amden) und Franz Thoma (Amden) zu Verfügung, als Ergänzung zu Benj Paganin (St. Gallenkappel), und Guido Frei (Herrliberg). Wird Silvio Luck neu einstimmig nominiert.
Die Revisoren Thoma Franz und Hanspeter Roffler, werden erneut einstimmig wiedergewählt.
8 Jahresprogramm 2009
Präsident Guido Frei orientiert die Mitglieder wiederum über das aktuelle Jahresprogramm, welches im grünen Büchlein und im Internet aufgeführt wird. Das grüne Büchlein wurde dieses Jahr mit der Einladung verschickt.
Er bittet die Mitglieder, die Inserenten bei ihren Einkäufen und Restaurantbesuchen zu berücksichtigen. Besonders auf die Weiterbildungskurse, das Einschiessen und das Goldinger Jagdschiessen wurde hingewiesen.
Statutenänderung:
Art. 7
Zusatz, Austritte: In begründeten Fällen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Vorstand fällt den Ausschlussentscheid. Das Mitglied kann den Ausschlussentscheid an die Hauptversammlung weiterziehen.
Art. 8 Der Wortlaut: Mit Ausnahme des Präsidenten und des Vizepräsidenten konstituiert sich der Vorstand selbst, wird geändert in: Mit Ausnahme des Präsidenten, konstituiert sich der Vorstand selbst.
Beide Änderungen werden einstimmig angenommen.
Willi Enderli von Revierjagd St. Gallen, dankt Mauro Ponti für die Durchführung des Jagdleiterkurses und gratuliert dem Vorstand.
Die Aktion: der erste Schuss trifft resultierte in einer 100% igen Rückmeldequote der Jagdgesellschaften. Der Trend gehe aber doch in ein zweijährliches Schiessobligatorium.
Diesjährige Weiterbildungsanlässe
Wildprethygiene. Ziel ist: Jede Jagdgesellschaft hat einen fachkundigen Pächter. Dazu werden 2010 zwei Kurse in Salez und 2011 zwei Kurse in Bazenheid durchgeführt.
Der Abschlusstest erfolgt mit einem Sachkundenachweis.
Pro Jagdgesellschaft kann ein Mitglied kostenlos durch Revierjagd St. Gallen, teilnehmen. Die Anmeldefrist läuft bis 24. April.
Treffpunkt Jagd Eine Information inklusive Handbuch über das Thema Öffentlichkeitsarbeit. Nur 24 Teilnehmer sind zugelassen. Für Mitglieder ist der Anlass kostenlos.
Die Daten sind über die Homepage von Jagd SG abrufbar.
Schwarzwildkurs Dieser ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Über das Pilotprojekt Wildwarner wird am 6. März informiert.
Die Ausführungen von Willi Enderli werden vom Präsidenten verdankt.
Die Allgemeine Umfrage wird weiter nicht genutzt, so dass die Hauptversammlung um 21:50 offiziell abgeschlossen wird.
St. Gallenkappel, 13. April 2010, Widmer Eric Aktuar.
Protokoll der HV vom 6. März 2009
Restaurant Rössli, Benken
Die Hauptversammlung 2009 des Jägervereins See & Gaster fand am Freitag 6. März ab 19:00 bis 22:00 im Restaurant Rössli in Benken SG statt. Nach der Begrüssung wurde zuerst getafelt und die Bläsergruppe Speer sorgte wie üblich für die musikalische Ambiance. Die übrigen Traktanden fanden nach dem Aser statt.
1 Begrüssung und Appell
2 Wahl der Stimmenzähler
3 Protokoll der Hauptversammlung 2008
4 Jahresberichte des Vorstandes
4.1 Präsident Guido Frei
4.2 Hundeobmann Paul Koch
4.3 Bläserobmann Kari Thoma
4.4 Schützenmeister Silvio Luck
4.5 Aus- & Weiterbildung Mauro Ponti
5 Jahresrechnung, Revisorenbericht und Entlastung des Vorstandes
6 Mutationen
7 Wahlen
7.1 Des Vorstandes
7.2 Des Präsidenten
8 Jahresprogramm 2009
9 Anträge
10 Varia
11 Hauptversammlung 2010
Der Präsident begrüßt die 88 anwesenden Mitglieder des JVSG zur Hauptversammlung 2009. Zudem werden die Ehrengäste Frau Dragiza Stoni (Redaktorin Zürichsee-Zeitung), Stefan Füeg (Redaktor Südostschweiz), Roland Tremp (Jäger und Gemeindepräsident Benken SG), Rolf Ehrbar (Regionalförster WR4, Mitglied JVSG), Erwin Osterwalder (Wildhüter See & Gaster, Mitglied JVSG), sowie Markus Brülisauer (Amt für Natur, Jagd und Fischerei).
Er bittet die Mitglieder, ihre e-Mail Adresse auf den Präsenzlisten einzutragen um Informationen schneller und günstiger verbreiten zu können. Jeder Postversand kostet 200 Franken!
Zur Hauptversammlung haben sich folgende eingeladene Gäste entschuldigt: Regierungsrat Dr. Josef Keller, Guido Ackermann (Amt für Jagd und Fischerei), Karl Lüönd (Chefredaktor Jagd & Natur), Jürg Hoby (Präsident Jägerverein Toggenburg), Oskar Trunz (Präsident Jägerverein Hubertus) und Josef Lehnherr (Appenzeller Jägerverein). Außerdem haben sich folgende Mitglieder entschuldigt: Emil Brühlmann (Schänis), Dr. Bruno Glaus (Uznach), Ernst Habermeier (Neuhaus), Otto Hofstetter (Uznach), Bruno Jäggi (Siebnen SZ), Gaby und Robert Kälin (St. Gallenkappel), Hans Kessler (Schänis), Georg Kretz (Schmerikon), Jean-Claude Leuba (Kaltbrunn), Jost Müller (Schmerikon), Paul Oberholzer (Uznach), Toni Oberholzer (Goldingen), Luigi Pilat (Schmerikon), Dr. Christian Ruhlé (Schmerikon), Maurizio Trento (Jona) und Emil Winzeler (St. Gallen).
Das absolute Mehr liegt bei 45 Stimmen. Als Stimmenzähler wurden Heinrich Rüegg (Neuhaus) und Max Bernet (Kaltbrunn) mit Akklamation gewählt.
3 Protokoll der Hauptversammlung 2008
Das Protokoll der Hauptversammlung 2008 wurde per Internet zugänglich gemacht und in kleiner Auflage an der Versammlung in gedruckter Form aufgelegt. Selbstverständlich wurde es per Akklamation angenommen und dem (bislang stellvertretenden) Aktuar seine Arbeit verdankt.
4 Jahresberichte des Vorstands
Die Vorstandsmitglieder verlesen ihre Jahresberichte, welche von den Mitgliedern per Akklamation genehmigt wurden.
4.1 Präsident Guido Frei
Im vergangenen Vereinsjahr war der Präsident – wie üblich – an unzähligen Sitzungen und Veranstaltungen. Insgesamt 2000 km hat er dafür zurückgelegt. Hier eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse und Ergebnisse.
Bei der 11. Tagung des Ordens des silbernen Bruchs in Sargans wurden die Ergebnisse der Genpool-Studie präsentiert. Aus sieben Gebieten der Schweiz – darunter See & Gaster – wurden 1500 Herzmuskel-Proben von Rehen analysiert. Mit der Studie wollte man herausfinden, ob die Zersiedelung unserer Landschaft einen Einfluss auf die genetische Entwicklung unseres Rehwildes hat. Das Ergebnis: Rehpopulationen, welche durch z.B. Autobahnen getrennt sind, unterscheiden sich signifikant. Aber ein Inzuchtproblem gibt es – momentan – nicht.
Vor 100 Jahren haben St. Galler Jäger die Wiederansiedelung von Steinwild in der Schweiz tatkräftig unterstützt und finanziert. Die Geburtsstätte – der Tierpark Peter und Paul – saniert nun die Steinbockfelsen und braucht dafür etwa 5 Mio. Franken. Der kantonale Jägerverband unterstützt das Projekt, aber leider sind bisher erst knapp 6000 Franken zusammengekommen.
Bei der Obmännertagung vom 19.09.2008 wurden die Themen Jagdkommission, Wildpark, Weiterbildung, Tierschutzverordnung, geplante Gesetzesänderungen, Wildbrethygiene, Hundewesen, Jagdschiessen, Luchsmanagement und das neue Abgangsprotokoll besprochen. Die geschlossene Teilnahme hat gezeigt, dass eine solche Plattform ein Bedürfnis ist. Aus diesem Grunde wir diese Tagung auch im nächsten Jahr am 18.09.2009 wieder durchgeführt.
Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei erarbeitet ein Luchsmanagementkonzept, in welchem das Luchsmonitoring und Massnahmen bei Überbeständen behandelt werden. In der Arbeitsgruppe sind sieben Vertreter von betroffenen Revieren vertreten. Unsere Interessen vertritt Benj Paganin aus St. Gallenkappel. Konkrete Ergebnisse sind im Verlauf dieses Jahres zu erwarten.
Seit wenigen Jahren wurde der «geschlossene Kreislauf» der Jagdrechnung aufgebrochen: Ein Sechstel der Pachtzinseinnahmen gehen an die Gemeinden, die Hälfte steht dem Amt zu Verfügung, und ein Drittel entnimmt der Kanton für die Staatsrechnung. Die Jägerschaft ist der Ansicht, dass diese Aufteilung neu überdacht werden muss.
Der Schweizerische Tierschutz hat die Kampagne «Zäune – grausame Wildfallen» lanciert. Ziel dieser Kampagne ist das Verbot der Stacheldrahtzäune, die Forderung nach Beaufsichtigung von Flexinet bzw. Knotengitter und das Wegräumen der Zäune am Ende der Saison. Diese Forderungen werden von RevierJagd Schweiz unterstützt.
Die Auswertung des Versuches mit 8000 Wildwarngeräten ergab im Kanton Zürich ein Rückgang der Unfälle zwischen 30 und 40%. Der Schweizerische Versicherungsverband wird den Einsatz aber in Zukunft nicht mehr finanzieren. Der Kanton Luzern prüft, ob die Finanzierung in Zukunft über die Strassenrechnung erfolgen könnte.
Das neue Waffengesetz («Schengen») ist in Kraft und wir Jäger sind davon betroffen. Speziell hervorgehoben wird der Kontrollschuss der Jagdwaffe im Revier, welcher nicht mehr legal ist. Die beiden Waffeneinschiess-Termine des JVSG sind darum wichtiger den je.
Das Schwarzwild nimmt auch in unserem Vereinsgebiet zu. Das Amt sammelt im Gebiet Waldkirch/Bernhardzell Erfahrungen. Details stehen noch keine zu Verfügung, aber betroffenen Reviere sollen direkt mit dem Amt Kontakt aufnehmen.
Die neue Tierschutzverordnung ist in Kraft. Sie umfasst 160 Seiten. Wichtig: die Zwingerhaltung von einzelnen Hund ist verboten. Im Kanton Appenzell hat bereits die Kontrolle begonnen.
Mit einem enormen Aufwand hat Albert Guntli von RJSG das neue Pächterverzeichnis erstellt. Es kann bei ihm zum Preis von 5 Franken bezogen werden.
4.2 Hundeobmann Paul Koch
Mit dem Vortrag «Schweisshundearbeit aus der Praxis für die Praxis» von Guido Picenoni (Leiter des Junghundeführerkurses im BSC für Südbünden) haben wir das vergangene Jagdjahr angefangen. Viele Anregungen konnten wir in den Alltag mitnehmen und diese im Training umsetzen.
Für die Praxis haben wir wiederum sechs Übungstage für die Schweissarbeit und drei so genannte Gebrauchshundetage (bzw. zusätzliche Schweissübungen mit Schwerpunkten) anbieten. Alle Angebote wurden überdurchschnittlich gut besucht. An dieser Stelle möchte ich mich (auch im Namen der Hundführer) bei den Pächtern der Reviere Uznach, Eschenbach, Kaltbrunn, St. Gallenkappel, Goldingen, Gommiswald und Jona dafür bedanken, dass sie uns die Benützung der Reviere erlaubt haben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, denn es ist mit viel Arbeit verbunden.
Im vergangenen Jahr wurden durch RevierJagd St. Gallen zwei Schweisshundeprüfungen ausgerichtet. Die erste fand in Mels (Tamons) und die zweite im Gebiet Hulftegg statt. Im letzten Jahr bestanden vier Gespanne aus unserem Verein ihre Schweissprüfungen. Es sind dies:
v Denny (Cocker Spaniel); Führer Hans Schmid; Besitzer Christian Ruhlé; 1000m Übernacht
v Keira (Labrador Retriever); Führerin und Besitzerin Jacqueline Koch; 1000m Übernacht
v Heika (Deutsch Drahthaar); Führer und Besitzer Marco Eicher; 500m Übernacht
v Banja (Labrador Retriever) Führer und Besitzer Paul Koch; 500m Übernacht
Allen Hundeführerinnen und Hundeführern herzliche Gratulation und «Suchen Heil!»
Daneben braucht es aber auch ein intensives Training mit unseren Hunden, um den Anforderungen des kantonalen Jagdgesetzes (Kontroll- bzw. Nachsuchen auf jedes beschossene, verletzte oder kranke Wild) mit Erfolg erfüllen zu können. Es ist deshalb wichtig, dass wir möglichst viel mit unseren Hunden arbeiten, denn nur so erhalten wir die nötige Sicherheit und Erfahrung.
Es finden auch im diesem Jahr zwei kantonale Schweissprüfungen statt, die erste am 14. Juni in Raum Buchs und die zweite im Gebiet Gossau am 9. August. Das Anmeldeformular ist auf der Homepage von RJSG vom 1. bis 30. April 2009 erhältlich (www.jagd-sg.ch).
Meldet bitte bestandene Schweissprüfungen und den Verlust des Hundes an den Vorstand, damit die Schweisshundführerliste immer aktuell ist. Es ist zu beachten, dass momentan 500m Übernacht-Prüfungen nach 4 Jahren wiederholt werden müssen. Nachsuchegespanne, die diese Anforderung nicht mehr erfüllen, werden aus der Liste des JVSG gestrichen. Die 1000m Übernacht-Prüfung gilt auf Lebzeit des Hundes.
4.3 Bläserobmann Kari Thoma
Zu erst habe ich eine erfreuliche Mitteilung, und sie haben es bereits gehört, die Jagdhornbläser Speer gibt’s noch. Das ist natürlich eine Mitteilung für jene, welche uns im Jahre 2008 nie gesehen, beziehungsweise gehört haben. Wir sind im Jahre 2008 aber tatsächlich nicht sehr viel an der Öffentlichkeit aufgetreten, ausser den drei Auftritten im Hof Bollingen, in der Altschwand und in Amden. Jene, die das verpasst und auch die beiden Einschiessen nicht besucht haben, sind tatsächlich nicht in den Genuss unserer Auftritte gekommen. Ausser sie seien nach St. Gallen gereist und wollten am Kantonalen Bläsertreffen mehrere Gruppen hören. Trotz der wenigen Auftritte sind wir aber stets bei Beerdigungen anwesend gewesen und haben auch fleissig geübt, so dass wir 28 Mal Freizeit geopfert haben.
Im aktuellen Vereinsjahr werden wir wieder zusätzlich Proben müssen, denn wir haben dieses Jahr an zwei Orten eine Hubertusmesse. Diese Daten finden Sie im grünen Büchlein. Merken sollten sie sich die Hubertusmesse am 25. Oktober 2009 in Eschenbach und die Messe zusammen mit den Toggenburgern am 29. November 2009 in Bütschwil.
Dann haben wir wiederum die öffentlichen Ständli am Abend im Hof Bollingen am 12. August 2009 und im September 2009 über den Mittag in der Altschwand und auf der Alp Strichboden in Amden. Weiter sind wir auch wieder an den Einschiessen präsent, sowie anlässlich der beiden Jagdleiterausbildungskursen im Juni in Benken.
Ich werde vor unseren Anlässen wie immer vorgängig eine e-Mail versenden an all jene, in deren Besitz der Mailadresse ich bin. Jene welche von mir letztes Jahr keine Mails erhielten, habe ich keine oder eine falsche Adresse und diese müssten ihre Mailadresse in der Präsenzliste nochmals eintragen.
Zum Schluss habe ich noch einen Wunsch an die Obmänner: Wir haben immer wieder Probleme mit der rechtzeitigen Information über den Tod von Vereinsmitgliedern. Vielfach lesen wir die Todesanzeige aus der Zeitung, dann sind wir jedoch zu spät für den Versand der vereinseigenen Todesanzeige mittels einer Karte. Auch sollten wir noch einen oder zwei Tage Zeit haben, um bei den Angehörigen abzuklären, ob die Bläser gewünscht werden oder nicht. Marco [Beretta] und ich wären dankbar, wenn wir umgehend über den Hinschied eines Mitglieds orientiert würden.
Ich danke bestens und wünsche Waidmannsheil im laufenden Jahr, und ein Wiedersehen bei einem unserer Ständli in der Region, oder beim Waffeneinschiessen am 25. April 2009 im Cholloch.
4.4 Schützenmeister Silvio Luck
Auch im letzten Jahr konnten alle Schiessanlässe dank guter Organisation, Waffenhandhabung und Disziplin aller Schützen unfallfrei durchgeführt werden.
Von den drei Jungjägern des Jägervereins See und Gaster haben zwei die Prüfung bestanden. Zum Training trafen wir uns jeweils am Mittwoch auf der Jagdschiessanlage in Meilen (anstelle vom Bärenbad).
Die beiden Übungsschiessen fanden wie letztes Jahr im Cholloch statt und wurden durch die Jagdgesellschaft St. Gallenkappel organisiert. Herzlichen Dank für die ausgezeichnete Mithilfe und Organisation bei den beiden Anlässen. Am Kugelwaffeneinschiessen nahmen 85 Schützinnen und Schützen teil, davon 75 Mitglieder des JVSG. Am Schrotwaffeneinschiessen nahmen 40 Mitglieder und 2 Nichtmitglieder teil. Von diesen 40 Teilnehmern waren 20 Helfer von der Jagdgesellschaft St. Gallenkappel oder den Jagdhornbläsern.
Für alle Jäger, die im Herbst nicht mit Schrot jagen: denkt daran, vielleicht seid Ihr mal eingeladen in einem «so genannten» Flachlandrevier, wo man die Schrotjagd pflegt. Und dann nimmt man selbstverständlich die Flinte aus dem Schrank, ohne einen Schuss geschossen zu haben. Ich bin davon überzeugt, dass es jedem gut tut, vor Beginn der Herbstjagd ein paar Schüsse geschossen zu haben. Auch für den Aufwand der Beteiligten wäre es dankbar.
Am Jagdschiessen in Goldingen vom 4. bis am 6. Juli 2008 wurden die Vereinsmeisterschaften durchgeführt. Total waren 26 Schützen vom JVSG in Goldingen. Jagdmeister wurde Hans Reck (Jona) vor Ueli Müller (Goldingen) und Josef Nemecek (Adliswil). Den Jagdstich gewann Goldingen vor Jona und Eschenbach.
Besten Dank an alle, welche in irgendeiner Form zum guten Gelingen eines Anlasses mitgeholfen haben, wie das Einschiessen oder die Ausbildung. Und nun zum Schluss wünsche ich allen weiterhin Weidmannsheil und ein paar schöne Stunden auf der Jagd.
4.5 Aus- & Weiterbildung Mauro Ponti
Die Weiterbildungskommission von RJSG unter der Leitung von Willi Enderli hat vergangenes Jahr beschlossen, dass jedes Jahr eine Sektion einen Kurs für das gesamte Kantonsgebiet durchführt. Dadurch soll der getrieben Aufwand für die Organisation und Durchführung von Kursen mit mehr Teilnehmern belohnt werden.
Letztes Jahr (2008) hat der Jägerverein Hubertus im Erlenholz einen Kurs zum Thema «Wundballistik und bleifreie Munition» durchgeführt. Als Referenten konnten Christian Rudin von Waffen Wildi (Zofingen) für die Ballistik und der uns bekannte Dr. Christoph Markwalder für die Wundballistik organisiert werden. Dieser Anlass wurde sehr gut besucht, der Saal im Erlenholz war voll, vom JVSG waren etwa 20 Mitglieder anwesend. Nach diesem Vortrag und den gezeigten Schockbildern bitte ich Euch, Waffen beim Überwinden von Hindernissen und Besteigen von Hochsitzen zu entladen – so wie wir es gelernt haben. Schlussfolgerung: «Aufgepasst, man ist länger tot als lebendig!»
Der zweite Anlass wurde für den JVSG in der Bretzelstube in Benken durchgeführt. Thema dieses Anlasses war die «Jagdpolitik». Der Adjunkt vom Amt für Jagd und Fischerei, Markus Brülisauer, informierte sicher, umfassend und sehr lebendig. Dieser Anlass wurde mit ca. 30 Personen relativ gut besucht. Beim Präsentieren der Abstimmungsergebnisse (mit Namenslisten) im Kantonsrat zu verschiedenen Jagdthemen (Sparpaket 2004, Pachtzinserhöhung, Luchs) gab es grosse Augen unter den Anwesenden. Schlussfolgerung: «Damit die Jagd nicht an Bedeutung braucht es mehr Öffentlichkeitsarbeit, um an Image zu gewinnen.»
Ich bedanke mich bei allen, die bei den Anlässen anwesend waren und denen, die mir mitgeholfen haben, die Anlässe zu organisieren.
5 Jahresrechnung und Revisorenbericht
Der Kassier Marco Beretta präsentiert die finanzielle Situation des Vereins. Den Einnahmen von CHF 13 142.37 stehen Ausgaben von CHF 11 477.81 gegenüber. Das Vermögen per 01.01.2008 betrug CHF 8637.32, dasjenige vom 31.12.2008 betrug CHF 10 301.88. Damit ergibt sich für das Vereinsjahr 2008 ein Gewinn von CHF 1664.56.
Der Jahresbeitrag wird auf dem bisherigen Stand (CHF 60) belassen. Der Kassier bittet darum, dass der Jahresbeitrag der Einfachheit halber möglichst bar an diesem Abend oder per Einzahlungsschein bis zum 1. Mai 2009 beglichen wird.
Die Revisoren Hanspeter Roffler (Uznach) und Franz Thoma (Amden) verlesen ihren Revisorenbericht und empfehlen die Jahresrechnung zu genehmigen und den Vorstand zu entlasten, was einstimmig (Genehmigung) und per Akklamation (Entlastung) geschieht.
Den verstorbenen Mitgliedern Toni Hanimann (Benken) und Paul Füllemann (Weesen) wird mit «Jagd vorbei» und einer Gedenkminute gedacht.
Aus dem Verein ausgetreten sind Ueli Ballmann (Reichenburg) und Josef Pianta (Altendorf). Die Mitglieder Hans Habegger (Regensdorf) und Urs Schwitter (Pfäfers) wurden einstimmig aus dem Verein ausgeschlossen, da sie die letzten beiden Jahresbeiträge nicht beglichen haben.
Der Verein heisst die neuen Mitglieder Bernd Hoffmann (Wetzikon), Erwin Osterwalder (Wattwil, Wildhüter), Elmar Tremp (Schänis), Ivo Deiss (Schmerikon), Walter Züger (Maseltrangen), Roman Schnyder (Wangen) und Peter Hämmerli (Weesen) einstimmig willkommen.
Der JVSG besteht damit aus 152 Mitgliedern, 15 Ehrenmitgliedern und 7 Vorstandsmitgliedern. Der Mitgliederbestand ist damit 174 Mitglieder.
Da sich Josef Nemecek (Adliswil) aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausscheidet musste ein neuer Aktuar gefunden werden. Erich Widmer (St. Gallenkappel) stellt sich für dieses Amt zu Verfügung und hat im vergangenen Amtsjahr bereits das Protokoll der HV 2008 und das grüne Büchlein erstellt. Die HV wählte Erich Widmer einstimmig zum neuen Aktuar.
Als Delegierte in Revierjagd St. Gallen stellen sich neu Karl Thoma (Amden) und Franz Thoma (Amden) zu Verfügung, als Ergänzung zu Benj Paganin (St. Gallenkappel), Beni Kaufmann (Uetliburg) und Guido Frei (Herrliberg). Die Delegierten werden einstimmig gewählt.
Präsident Guido Frei orientiert die Mitglieder wiederum über das aktuelle Jahresprogramm, welches im grünen Büchlein und im Internet aufgeführt wird. Das grüne Büchlein wurde dieses Jahr mit der Einladung verschickt.
Er bittet die Mitglieder, die Inserenten bei ihren Einkäufen und Restaurantbesuchen zu berücksichtigen. Besonders auf die Weiterbildungskurse, das Einschiessen und das Goldinger Jagdschiessen wurde hingewiesen.
Der Bläserobmann Kari Thoma bittet die HV, die Jagdhornbläser als Dank für ihren Einsatz vom Jahresbeitrag des JVSG (CHF 60) zu befreien. Hanspeter Roffler (Uznach) fragt, warum neben dem Beitrag des JVSG von CHF 800 eine weitere Unterstützung nötig sei. Kari Thoma erklärt, dass der Beitrag für einen Bläserabend mit Abendessen eingesetzt wird, die Bläser jedoch Reisekosten, Instrument, Noten und Kleidung selber finanzieren.
Hanspeter Roffler stellt daraufhin den Gegenantrag, den Beitrag des JVSG um CHF 200 auf neu CHF 1000 zu erhöhen statt den Jahresbeitrag zu erlassen.
Der Gegenantrag Roffler wird dem Antrag Thoma gegenübergestellt. Bei der Abstimmung erhält der Antrag Thoma 58 Stimmen, der Gegenantrag Roffler 7 Stimmen. Der Antrag Thoma wird anschliessend per Akklamation angenommen. Damit sind die Bläser ab dem laufenden Vereinsjahr 2009 vom Jahresbeitrag befreit.
Ehrenmitglied Hans Fischer (Laupen ZH) hat einen Beutel mit jagdlichen Schlüsselanhängern (Rehgehörne mit Schlüsselring) mitgebracht. Die Gäste und Mitgliedern können sich bedienen – es hät so lang’s hät! Vielen Dank!
Der Gemeindepräsident Roland Tremp dankt den Jägern für das zahlreiche Kommen und die viele Arbeit, welche die Jägerschaft jedes Jahr leistet. Zusammen mit der Broschüre zum neuen, seit dem 12. Dezember 2008 gültigen Waffenrecht (erstellt von der Bundespolizei, verteilt durch den Vorstand) wurde ein Prospekt von Benken verteilt, welches die Vorzüge von Benken zeigt – immerhin kommt der JVSG mit der HV schon das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit. Die Gemeinde Benken bedankt sich dafür, indem sie den Kaffee offeriert.
Markus Brülisauer vom ANJF informiert über das vergangene Jagdjahr, dem ersten in der neuen Pachtperiode. Einige Statistiken mit vielen Zahlen zeigen auf, dass die Jagd im Rahmen der Erwartungen abgelaufen ist. Nach der Intervention des Rechtsdienstes kommt das neue elektronische Abgangsprotokoll nun ohne den Namen des Erlegers aus (Datenschutz). Bei der aktuell laufenden Revision der Jagdgesetzgebung geht es vor allem um «Entschlackung». Die Erfahrungen mit den Wildwarngeräten sind positiv, aber nicht ohne Nebenwirkungen – ausserdem hat es der Schlussbericht noch nicht bis ins Amt geschafft.
Die Allgemeine Umfrage wird weiter nicht genutzt, so dass die Hauptversammlung um 21:50 offiziell abgeschlossen wird.
11 Nächste Hauptversammlung
Die nächste Hauptversammlung wird am Freitag, dem 4. März 2010 durchgeführt. Das Lokal ist noch offen.
Adliswil, 30. März 2009, Josef Nemecek, abtretender Aktuar.
Protokoll der HV vom 7. März 2008
Restaurant Ricken in Ricken
Protokoll der HV vom 2. März 2007
Restaurant Frohe Aussicht in Uznach
Protokoll der HV vom 3. März 2006
Restaurant Rössli in Benken